Eines der häufigsten Symptome der Multiplen Sklerose sind Sehstörungen. Diese können sich als Nebel- und Schleiersehen äußern, aber auch bis hin zur (z. T. vorübergehenden) Erblindung auf einem oder sogar auf beiden Augen führen.
Es kann auch zu einer Minderung der Sehschärfe kommen, die sich durch das Tragen einer Brille nicht korrigieren lässt. Sehstörungen können sich außerdem als Wahrnehmung von Doppelbildern äußern, wenn es im Bereich der Nerven der Augenmuskulatur zu einer Demyelinisierung kommt. Außerdem können Sehstörungen zu Schwindel führen. Dies ist vor allem beim so genannten Nystagmus der Fall. Ein Nystagmus ist eine besondere Form der Sehstörung, bei der es beim Blick zur Seite plötzlich zu einem ruckartigen, nach hinten gerichteten Augenzittern kommt.