In Verbindung mit Schwindel kommt es zu einer Fallneigung oder zu einem unangenehmen Gefühl des Drehens oder Schwankens. Schwindel ist meist die Folge einer Störung oder Schädigung des Gleichgewichtssinns.
Koordinationsstörungen
Störungen der Koordination sind meist eine Folge von Schädigungen der Nervenfasern im Kleinhirn. Das Kleinhirn ist eine Gehirnregion oberhalb des Hirnstamms, die für die Steuerung des Gleichgewichts und für die motorische Koordination verantwortlich ist. Durch eine Störung dieser Koordination kommt es zu Schwierigkeiten, gezielte Bewegungen auszuführen, beispielsweise eine Tasse zum Mund führen. In einigen Fällen kann das dabei auftretende Zittern jede derartige Bewegung unmöglich machen.
Manche Patienten haben auch Probleme beim Sitzen, Stehen oder Gehen. Dies bezeichnet man als Ataxie. Außerdem kann es zu einer Artikulationsstörung kommen, der so genannten Dysarthrie. Die Sprache wirkt dann abgehackt oder schleppend mit zögernder Artikulation. In manchen Fällen kann die Stimme tonlos klingen.