Es gibt mehrere medizinische Verfahren zur Diagnostizierung einer Multiplen Sklerose.
Magnetresonanztomographie (MRT)
Bevorzugt wird die Magnetresonanztomographie (kurz MRT), die auch als Kernspintomographie bezeichnet wird. Mit Hilfe der MRT kann der Arzt ein Abbild des Gehirns anfertigen. Diese schmerzfreie Methode ermöglicht den Nachweis von weißen Stellen („Läsionen“) im Gehirn, die ein Hinweis auf das Vorliegen einer MS sein können.
Weitere Informationen zur MRT und zum genauen Ablauf einer MRT-Untersuchung finden Sie hier.
Untersuchung von evozierten Potenzialen
Eine weitere Methode zur Diagnostizierung oder Sicherung einer MS-Diagnose ist eine elektrophysiologische Untersuchung. Der medizinische Fachbegriff hierfür ist die Untersuchung von evozierten Potenzialen.
Man unterscheidet verschiedene Formen evozierter Potenziale, wobei jede Form die Reaktion einer oder mehrerer Körperregionen prüft.
Es gibt die folgenden evozierten Potenziale:
All diese Untersuchungen stehen in Zusammenhang mit dem Orbicularis-oculi-Reflex, dem so genannten Blinzelreflex.