Für die Diagnosestellung der MS haben die üblichen Blutuntersuchungen wie Blutbild oder Leber- und Nierenwerte keine Bedeutung. Diese Werte liegen bei MS-Patienten in der Regel im normalen Bereich. Sehr hilfreich hingegen sind spezielle Untersuchungen des Blutes und des Immunsystems.
Sie dienen zur Abgrenzung der MS gegenüber anderen Krankheiten, die MS-ähnliche Symptome verursachen können, wie beispielsweise Infektionskrankheiten oder Erkrankungen des Immunsystems. Eine so genannte HLA-Typisierung (HLA = humanes Leukozytenantigen) der weißen Blutkörperchen als Nachweis einer vorliegenden "Empfänglichkeit" für MS kann in manchen Fällen zur Absicherung der Diagnose der MS beitragen.